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Austausch-Projekt mit dem Humanistisch-Musikalischen Gymnasium Rybinsk
Am 27.12.09 starteten die 21 MusikerInnen des Kurorchesters Rämibühl ihre Russland-Tournee nach Rybinsk, ca. 400 km nordöstlich von Moskau...

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Das Ensemble setzt sich zusammen aus Mitgliedern der beiden Orchester der Kantonsschulen Rämibühl, der Bigband „Groovin’Up“ und dem Schülerorchester Rämibühl (erstmalige Auftritte dieser Crossover-Formation fanden statt am Polyball 08 und beim Weihnachtskonzert Konzert 08 in der Aula Rämibühl).
Nach einer langen Reise begannen wir bereits am ersten Tag mit den Proben. Auf dem Programm standen neben Kurorchester-Klassikern wie „Blue Tango“ oder „I could have danced all night (aus My Fair Lady)“ und Disco-Krachern wie „Daddy Cool“ auch einige Spezialitäten wie Appenzeller Streichmusik und Klezmer-Stücke, sowie das allseits beliebte Medley mit Melodien aus dem Film „Pirates of the Carribean“. Die Aufgabe bestand nun darin, die Choreografien, Tänze und Gesangsparts der russischen ProjektteilnehmerInnen mit der Musikbegleitung zusammenzufügen und in ein Szenario für die Silvesternacht, rund um die Gestalt des Diod Maros (Väterchen Frost), zu integrieren. Ziel war die Umrahmung der schulinternen Silvesterfeier zum Jahreswechsel. Diese geriet dank des professionellen Einsatzes zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Beteiligten. Neben Stadtbesichtigungen (Rybinsk und Yaroslavl), einem Sporttag (Langlauf-Weltcup-Zentrum Demino) und regem kulturellen Austausch mit Einblicken ins russische Alltags- und Familienleben, kam es zu weiteren Konzerten an der Schule und in einem Kurhotel in der Nähe von Rybinsk. Nach 10 Tagen produktiver Zusammenarbeit bei frostigen Aussentemperaturen (-30°) und intensivstem Zusammenleben hiess es bereits wieder Abschied nehmen. Die Reise führte uns zurück nach Moskau, wo Stadtrundgänge und Besichtigungen des roten Platzes, des Kremls etc. zum kulturellen Programm gehörten. Passend zum russischen Weihnachtsabend (7.Januar) war der Besuch des Balletts „Der Nussknacker“ von Pjotr Ilijtsch Tschaikowski am Bolschoi- Theater ein gelungener Abschluss. Es bleiben reiche Erfahrungen, viele Erinnerungen an die legendäre russische Gastfreundschaft und Festfreude, und die Vorfreude auf den Gegenbesuch vom 21. März bis am 1. April in Zürich, mit einer Wiederaufnahme des „Showprogramms“ an diversen Aufführungsorten.







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